Wespen- und Bienengiftallergien sind die häufigsten Insektengiftallergien. Aber auch das Gift von Hornissen und Hummeln kann allergische Reaktionen auslösen, jedoch kommt dies seltener vor. Auch der „Stich“ von Ameisen kann allergische Reaktionen verursachen. Im Gegensatz zu Ländern wie in den Südstaaten der USA, Lateinamerika, Australien und Südostasien, wo die Feuerameise häufiger eine Allergie auslöst und bei der Reiseplanung bedacht werden sollte, spielen heimische Ameisen allerdings praktisch keine Rolle. Mücken und Bremsen lösen über Speichelproteine nur in sehr seltenen Fällen allergische Reaktionen aus.
Diese Hautflügler, zu deren Familie Wespen, Bienen etc. gehören, besitzen zumeist einen Abwehrstachel, den sie für ihre Verteidigung einsetzen. Fühlt sich eine Biene oder Wespe bedroht, verteidigt sie sich und sticht zu. Das Gift weist mehrere toxische Komponenten auf, die Juckreiz, Schmerzen und Schwellungen verursachen, die bis zu 24 Stunden andauern können. Gefährlich wird das Gift für Kinder aber erst ab einer Menge von 50 und bei Erwachsenen ab 100 Stichen. Für einen Allergiker kann allerdings bereits ein einziger Stich tödliche Folgen haben.
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Gestochen – was war’s?
Trotz Ausnahmezustand sollte man darauf achten, ob Biene oder Wespe zugestochen hat. Denn eine Bienengiftallergie bedeutet nicht zwangsläufig auch eine Sensibilisierung gegen Wespengift. Es ist daher wichtig, das Insekt zu kennen und von den anderen unterscheiden zu können.
Merkmale einer…
Zur Vermeidung eines Insektenstichs gibt es wertvolle Tipps, mit denen das Risiko eines Insektenstichs wenigstens reduziert werden kann. Der einzig wirksame und dauerhafte Schutz vor einer allergischen Reaktion stellt nur die Allergie-Impfung dar.