Initiative Insektengift Allergie

Für medizinisches Fachpublikum Für Medien

Impressum | Kontakt | Links

  • Insektengift
    Allergie
    • Lebensgefährliche Allergie
    • Die wichtigsten Insekten
  • Warnsignale &
    Beschwerden
    • Allergische Symptome & Schweregrade
    • Tödliche Gefahr allergischer Schock
  • Hilfe &
    Behandlung
    • Diagnose beim Facharzt
    • Allergie-Impfung (spezifische Immuntherapie)
    • Tipps zur Vermeidung von Stichen
  • Notfall -
    was tun?
    • Erste Hilfe nach dem Stich
    • Das Notfall-Set
  • Experten-Rat &
    Anlaufstellen
    • Die Experten
    • Fragen & Antworten der Experten
    • Anlaufstellen in DE, AT und CH
  • Service &
    Downloads

Beim ersten Allergieverdacht – Schnell zum Facharzt!

Sind nach einem Insektenstich erste Beschwerden aufgetreten, die über eine lokale Hautreaktion hinausgehen, sollte das mit einem Allergie-Spezialisten besprochen werden. Den ersten Schritt zur Behandlung einer Insektengiftallergie stellt die Diagnose dar.

Sie besteht zunächst aus einem Arzt-Patienten-Gespräch (Anamnese), in dem geklärt wird wann, in welcher Intensität welche Symptome aufgetreten sind etc. Danach folgt eine Austestung mittels Haut- und Labortest.

Beim Hauttest (Pricktest) wird eine geringe Menge stark verdünntes Insektengift auf die Haut getropft und vorsichtig in die oberste Hautschicht gestochen. Eine allergische Reaktion zeigt sich durch eine juckende Quaddel, ähnlich einem Mückenstich.

Beim Intrakutantest wird eine kleine Menge des Insektengiftes in die Oberhaut gespritzt. Im Falle einer Sensibilisierung kommt es auch hier zu einer Rötung und Quaddelbildung.

Beim Labortest wird das Blut auf Allergie-spezifische Antikörper (IgE) untersucht. Die Allergie gilt als bestätigt, wenn im Organismus Antikörper gegen das Gift von Bienen oder Wespen nachgewiesen werden können.

Leider machen viel zu wenig Betroffene von der Möglichkeit der Austestung Gebrauch. Laut Expertenschätzungen sucht nur jeder fünfte Allergiker aufgrund seiner allergischen Reaktion einen Arzt auf.

Diagnose Insektengiftallergie – Was nun?

Verlaufen die Allergietests positiv, hat das zweierlei Konsequenzen: Die Ärzte werden im Regelfall eine sogenannte spezifische Immuntherapie (Allergie-Impfung) empfehlen. Diese ist die einzige Möglichkeit, eine Insektengiftallergie ursächlich zu behandeln. Darüber hinaus erhält der Patient Notfall-Medikamente, um im Fall eines erneuten Stichs sofort und selbst die notwendigen ersten Schritte einleiten zu können. Auch wenn eine spezifische Immuntherapie durchgeführt wird, sollten Allergiker, um ganz sicher zu gehen, immer das Notfall-Set bei sich tragen – obwohl sie es nach der Therapie vermutlich nie benötigen werden.